3 Tipps, für eine ideale Begleitung deiner Klient*innen zwischen den Coaching-Sitzungen

Begleitung zwisc hen den Coaching-Sitzungen

Als Coach arbeitest du in den Coaching-Sitzungen an den Themen deiner Klient*innen. Du stößt u.a. wertvolle Prozesse an, reflektierst und machst unbewusstes bewusst. Ein Großteil der Veränderung, die deine Klient*innen durchlaufen, passiert jedoch nicht unmittelbar in eurer Zusammenarbeit, sondern vor allem in den Zeiten zwischen den Sitzungen. 

Daher ist es sinnvoll, diese Zeit als einen wertvollen Bestandteil des jeweiligen Coaching-Prozesses zu sehen und ihn mitzugestalten. 

Ich möchte dir 3 Tipps mit an die Hand geben, wie du als Coach deine Klient*innen zwischen den Coaching-Sitzungen begleiten kannst.

Tipp Nr. 1: Stelle als Coach deinen Klient*innen Medien als unterstützende Coaching-Tools zur Verfügung 

Zwischen den Sitzungen kannst du als Coach deine Klient*innen durch zusätzliche Medien unterstützen, beispielsweise durch von dir aufgenommene Audios. Dieses Format eignet sich z.B. besonders gut für Entspannungsübungen, kurze Achtsamkeitsimpulse oder auch geführte Meditationen. Für deine Klient*innen ist dies ein niedrigschwelliges Format, dass sie auch gut mal zwischendurch, z.B. auf dem Weg zur Arbeit, „konsumieren“ können. Außerdem lassen sich Audios relativ schnell erstellen, sodass du als Coach einen tollen Service mit wenig Aufwand anbieten kannst. 

Videos können auch ein gutes Mittel sein, um deinen Klient*innen auch zwischen euren Coaching-Sitzungen die Möglichkeit zu geben, weitere vertiefende Übungen fortzuführen oder zu erlernen. Sie eignen sich ebenfalls gut, wenn du deinen Klient*innen etwas vormachen möchtest, wie z.B. eine Stress reduzierende Atemtechnik o. Ä. 

Videos kannst du mittlerweile auch super über dein Smartphone erstellen. Du brauchst hierfür also keine hochpreisige Ausstattung, um gezielten Mehrwert bieten zu können. 

Workbooks, z.B. zu bestimmten Themen und Methoden bieten sich ebenfalls an. Deine Klient*innen können so die Zeit zwischen den Sitzungen nutzen, um selbständig an Themen weiterzuarbeiten. Workbooks eignen sich auch besonders gut, wenn deine Klient*innen ihr Verhalten, ihre Gedanken o. Ä. über eine längere Zeit beobachten sollen. So können sie leicht Themen sammeln, mit denen ihr in den folgenden Coaching-Sitzungen weiterarbeiten könnt. 

Wenn du deinen Klient*innen ein Workbook an die Hand geben möchtest, achte darauf, dass du in der Coaching-Sitzung das Workbook bzw. das Thema bereits einführst, sodass deine Klient*innen nicht völlig allein vor ein neues Thema gestellt werden. 

Zum Thema Video, Arbeitsblätter und Workbooks erstellen, gibt es auf meinem Coaching Summer Summit „Best for you“ vom 8.-10.6.22 tolle Workshops mit Schritt für Schritt Anleitungen. Melde dich gerne hier für 0€ an.

Die entsprechenden Medien kannst du einzeln z.B. sehr gut über eine Cloud zur Verfügung stellen. Ich nutze dafür beispielsweise Ionos, als DSGVO konforme Variante. Alternativ kannst du auch einen Zugang zu einem Onlinekurs-Bereich anbieten. Für meine Kurse und für mein Coaching Summit nutze ich beispielsweise elopage.

Die meisten Veränderungen passieren zwischen den Sitzungen, nicht innerhalb einer Sitzung.

Tipp Nr. 2: Biete zusätzlichen Coaching-Support durch E-Mail oder Messenger an

Immer wieder entstehen im Alltag, wenn die Dinge aus dem Coaching umgesetzt werden sollen, Fragen, die jedoch manchmal so kurz sind, dass eine ganze Coachingsitzung nicht notwendig ist. Für diese Fälle kannst du gut einen E-Mail- oder Messenger-Support anbieten. Der Messenger-Dienst „Signal“ soll bspw. sicher verschlüsselte Nachrichten versenden. Alternativ bieten auch Videokonferenzsysteme einen entsprechenden Messenger-Dienst an. Beispiele hier sind „Coachingspace“ oder „MS Teams“.

Ein Vorteil von E-Mail- oder Messenger-Diensten gegenüber zusätzlich angebotenen Telefonaten ist auch, dass du die Nachrichten bearbeiten kannst, wenn es bei dir am besten passt. So läufst du auch nicht Gefahr, dass deine Klient*innen das Gefühl bekommen, sie müssen dich wieder und wieder anrufen, um dich überhaupt zu erreichen.

Tipp Nr. 3: Arbeite mit kleinen Aufgaben und Reflexionsfragen

Grundsätzlich gilt: Was wichtig ist, bleibt. D.h., das, was deine Klient*innen als essentiell erleben, werden sie auch nach der Coaching-Sitzung noch gut erinnern können. Trotzdem gibt es in einer Coaching-Sitzung manchmal viele Themen und Impulse, sodass es für deine Klient*innen schwer sein kann, alles im Blick zu behalten. An diesem Punkt kannst du deine Klient*innen z.B. unterstützen, indem du ihnen nach der Coaching-Sitzung noch 2-3 gezielte Reflexionsfragen zu der Sitzung mit an die Hand gibst. Diese Fragen können helfen, das Erlebte zu erinnern und durch die Reflexion weiter zu vertiefen. 

Darüber hinaus kannst du auch Vorlagen zu bestimmten Themen anbieten. Hier bieten sich z.B. Vorlagen für ein Dankbarkeits-Tagebuch, Erfolgs-Tagebuch oder die Vorlage für ein Coaching-Tagebuch an. Mehr zu dem Thema Coaching-Tagebuch kannst du hier nachlesen: https://www.andrea-schloesser.de/coachingtagebuch

Je nach Thema kann es auch sehr hilfreich sein, kleine Aufgaben zu vergeben. Das können beispielsweise Aufgaben zur bewussten Wahrnehmung und Beobachtung oder kleine „Experimente” zu neuen Verhaltensweisen sein.

Egal für welche Unterstützungsform(en) du dich entscheidest, du solltest nicht vergessen, das in deinem Coaching-Angebot entsprechend mit zu kalkulieren. 


Folge mir auf facebookPinterest oder InstagramIch freu mich auf dich!

Andrea Schlösser Coaching leicht gemacht

Andrea Schlösser – Coaching leicht gemacht

2 Gedanken zu „3 Tipps, für eine ideale Begleitung deiner Klient*innen zwischen den Coaching-Sitzungen“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.