logo
notfound

Meine Jahresplanung – 7 Fragen die auch dir helfen

November ist die Zeit, in der ich mein kommendes Jahr plane. Doch ein Blick nach vorne bedeutet für mich zunächst einen Blick zurück zu werfen. Wenn ich reflektiere, was im laufenden Jahr alles passiert ist und wie ich das für mich bewerte, hilft es mir zu wissen, was das nächste Jahr bringen soll.

Daher habe ich für mich diese 7 Fragen definiert, die mir helfen, über mich und mein nächstes Jahr nachzudenken. Die Antworten bilden für mich die Grundlage, um die nächsten Schritte konkret zu planen.

7 Fragen, die ich mir am Ende des Jahres immer stelle

1. Was lief dieses Jahr richtig gut?

Ich bin sooo zufrieden mit meinem Online-Start, dass sich daraus für mich gleich die 5. Frage beantwortet :-). 
In den letzten Monaten habe ich viel Herzblut in diese Website gesteckt. Seit Mai veröffentliche ich jede Woche einen Artikel zum Thema Coaching in meinem Blog. Die Anmeldungen für mein Coaching-Journal steigen täglich. Die Öffnungsquote liegt zwischen 32% und 43% und liegt somit sogar über dem gängigen Durchschnitt. 
Ich habe viel positives Feedback bekommen, Kommentare, Likes, Fans und Follower auf unterschiedlichen Kanälen gewonnen. Das Beste daran ist, ich habe tolle Menschen dadurch kennengelernt!

2. Was möchte ich so nicht mehr erleben?

Ich habe teilweise Aufträge angenommen, bei denen sich die Termine immer wieder verändert haben und die so eine kurzfristige Umplanung mit sich zogen. Das hat mich einige Male ziemlich unter Druck gesetzt und fühlte sich nicht gut an. Daher lege ich im kommenden Jahr mehr Wert auf Termintreue.

Außerdem habe ich zu wenig Zeit fürs Schreiben. Mein aktuelles Buch habe ich großteils nur am Wochenende oder morgens vor der Arbeit geschrieben. Das gefällt mir nicht und soll sich zukünftig ändern.

3. Was hat mich dieses Jahr nach vorne gebracht?

Durch mehr Fokussierung habe ich Klarheit darüber bekommen, was ich zukünftig machen will.
So habe ich mich u.a. dazu entschieden, eine völlig neue Welt, und damit meine ich meine Online-Arbeit, zu betreten. Ich musste mich in so viele Dinge einarbeiten und bin an einigen Tagen gefühlt über mich selbst hinausgewachsen. Das hat mir einen enormen Wissenszuwachs gebracht. Darüber hinaus habe ich mich getraut, vermehrt Anfragen abzulehnen, bei denen ich kein gutes Bauchgefühl hatte. So hatte ich mehr Zeit für andere Dinge.

4. An welchen Stellen habe ich meine Komfortzone verlassen und was hat mir dabei geholfen?

Der Schritt in die Online-Welt war für mich definitiv ein Verlassen meiner Komfortzone. Ich hatte zu Beginn keine Vorstellung von dem, was mich erwartet und habe unterschätzt, wie komplex das alles ist.

Geholfen haben mir dabei ganz klar meine Glaubenssätze wie „Wenn andere das schaffen, dann schaffe ich das auch!“ und „Ich habe damals auch mein Offline-Business von 0 angefangen aufzubauen. Wieso sollte mir das online nicht auch gelingen?!“ und dazu kommt, wenn ich etwas wirklich will, dann ziehe ich das auch durch und kann mich, glücklicherweise, auf dem Weg stets selbst motivieren. Ich führe mir dann immer wieder vor Augen, welchen Mehrwert das angestrebte Ziel für mich hat. Meine angestrebte Vision „Coaches dabei zu unterstützen, professionelle Coachings durchzuführen“ mir vor Augen zu führen, gibt mir viel Energie. Hinzu kommen dann auch ganz pragmatische Dinge, wie beispielsweise von zu Hause aus arbeiten zu können, zu Hause zu sein, wenn mein Sohn von der Schule kommt und viel Zeit im Berliner Straßenverkehr einzusparen.

5. Was soll nächstes Jahr auf alle Fälle so bleiben?

Ich möchte auf jeden Fall meine Offline-Tätigkeit behalten, da ich sie für mich und meine Tätigkeit als Supervisorin unabdingbar halte. Das beinhaltet vor allem, dass ich gerne weiterhin Mediatoren und Teamcoaches ausbilden, Einzelcoachings durchführen und Teams in ihren Arbeitsprozessen begleiten möchte. Außerdem will ich auch weiterhin mein Wissen und meine Erfahrung teilen, sei es als Blog, Buch oder in ähnlicher Form. Des Weiteren werde ich auch zukünftig in den Ferien nicht arbeiten, sondern verreisen und mein Netzwerk weiter ausbauen.

6. Was möchte ich verändern und anders machen?

Da ich gerne mehr Zeit und Energie in meine Online-Tätigkeit stecken möchte, muss ich mich ich meine Offline-Tätigkeit zwangsläufig zurückfahren. Ich sehe das als Chance, mich etwas „auszumisten“.  Daher werde ich mich zum einen von den schlecht bezahltesten Jobs verabschieden und zum anderen nur noch die Themenbereiche bedienen, die mir Freude machen. Ich nehme keine Aufträge mehr an, bei denen ich vermute, auf ein nicht wirklich bereitwilliges Gegenüber zu treffen. Das heißt, ich möchte nur noch mit Menschen arbeiten, die ernsthaftes Interesse an Veränderungen haben.

7. Was ist mein „Warum“?

Ich möchte sowohl Coaches in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen und Ihnen zeigen, wie sie mehr Qualität in ihre Coachings bringen können als auch eine Community schaffen, in der Austausch auf Augenhöhe möglich ist.

Mein Tipp für dich:

Ich kann dir nur empfehlen, die Fragen, so wie ich es hier auch gemacht habe, schriftlich zu beantworten. Dafür kannst du dir das folgende Arbeitsblatt holen.

Wenn ich mir die Fragen alle beantwortet habe, gehe ich sie im nächsten Schritt noch einmal durch. Es geht dann darum, die einzelnen Ziele zu konkretisieren. Die bekannte SMART-Formulierung (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert) hilft mir dabei.

Um deine Ziele auch im Laufe des Jahres im Blick zu behalten, rate ich dir, deine Ziele zu visualisieren. Dafür kann ich dir eins der drei Bullet Journals* empfehlen, die ich alle schon selbst genutzt habe. Es unterstützt dich, am Ball zu bleiben.

Bullet-Planer Bullet-Journal Bullet-Journal

 

Andrea Schlösser – Coaching leicht gemacht

*Affilate-Links

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Copyright (c) 2018 Andrea Schlösser. All right reserved