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6 Tipps für einen gelungenen Einstieg

Du kannst einen Coaching-Prozess gut mit einem gemeinsamen Tanz vergleichen. Unser/e Klient/in fordert uns zu einem Tanz auf, wir nehmen diese Einladung an und übernehmen die Führung. Wir bestimmen zunächst die Schrittfolge und überlegen uns die Aneinanderreihung von Figuren.

Beim Tanzen wird deutlich, ob wir führen können, führen wollen oder uns sogar führen lassen. Im besten Fall vertraut unser Tanzpartner uns und wir übernehmen gekonnt die Führung. Da wir zu Beginn weder das bevorzugte Tempo noch den Stil unseres Tanzpartners kennen, gilt es, das langsam herauszufinden.

Übertragen zum Coaching bedeutet das, dass wir zum Einstieg ins Coaching Angebote machen und die Reaktionen unserer Klienten/innen beobachten und wahrnehmen sollten.

Meine Tipps für dich:

Tipp 1 – Bereite dich vor

Auch wenn wir oftmals unter Zeitdruck stehen, ist es wichtig, uns vorzubereiten. Dafür reichen meist nur wenige Minuten.

Wenn die Klienten/innen das erste Mal zu dir kommen, solltest du den Namen, das grobe Anliegen usw. kennen, um ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nun deine Aufmerksamkeit haben und du grob über sie Bescheid weißt. Niemand hat gerne das Gefühl, einer von Vielen zu sein.

Tipp 2 – Nimm dir Zeit für die Begrüßung und spreche deine Klienten/innen mit Namen an

Die Begrüßung ist wie ein „Warm-up“, bei dem das erste Gefühl für den Umgang miteinander zwischen dir und deiner/m Klientin/en entsteht. Wenn dein/e Klient/in das Gefühl bekommt, dich beispielsweise zu stören, weil du noch mit anderen Sachen beschäftigst bist, hinterlässt das Spuren – ganz nach dem Motto „You never get a second chance to make a first impression“.

Tipp 3 – Vermeide rhetorische Fragen

Beim Einstieg in das erste Coaching-Gespräch erlebe ich immer wieder, dass rhetorische Fragen gestellt werden. Frage nicht nach, ob deine Klienten/innen gut hergefunden haben, wenn dich das nicht wirklich interessiert. Wähle Fragen, mit denen du ernsthaft mit ihnen ins Gespräch kommen willst. Sei authentisch!

Tipp 4 – Stelle dich deinen Klienten/innen vor und übernehme die Führung

Indem wir zunächst über uns und unsere Rolle und Aufgabe im Coaching sprechen, lenken wir zunächst die Aufmerksamkeit auf uns und nicht auf das Anliegen/ Problem der Klienten/innen. Außerdem begegnen wir damit möglicher Nervosität unserer Klienten/innen, die somit langsam im Coaching-Setting ankommen können.

 

Tipp 5 – Zeige dich persönlich und baue Vertrauen auf

Menschen lieben Menschen. Wir möchten das Gefühl haben, dass vor uns keine Maschine sitzt, sondern jemand der sich in mich hineinfühlen kann und mein Anliegen versteht.

Zeige dich empathisch. „Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine schwierige Situation im Moment für Sie ist.“

Auch wenn du beispielsweise etwas vergessen haben solltest, sprich es offen an. Du musst nicht perfekt sein. Wir alle haben schon mal etwas vergessen.

Tipp 6 – Gestalte gemeinsam mit deinen Klienten/innen den Arbeitsrahmen

Bevor du startest, solltest du deine Arbeitsweise und die Gestaltung der Sitzungen vorstellen. Beziehe dann deine Klienten/innen mit ein und frage nach, was sie ggf. noch für eine gute Zusammenarbeit benötigen.

Ich frage gerne: „Gibt es etwas, was Ihnen darüber hinaus noch wichtig für unsere Zusammenarbeit ist?“

Viel Spaß bei der Umsetzung!

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Armin Steen

Hallo Andrea, ich finde Deine Tips realistisch und sehr kundennah. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß in der praktischen Anwendung somit schnell eine Nähe zum Klienten aufgebaut werden kann und eventuelle Vorbehalte und Ängste leichter abgebaut werden.
Gruß Armin

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