In den letzten Wochen hatte ich endlich mal wieder Zeit, alles ein bisschen zu sortieren: mein Vision Board zu erstellen, meine Wüsche zu formulieren, meinen Urlaub zu planen und die grobe Jahresplanung für 2026 zu machen. Und während ich dort saß, ganz klassisch mit Stift und Papier und einen ehrlichen Blick, wurde mir klar, dass ich mein Arbeiten noch bewusster gestalten möchte.
Mich haben Fragen, wie „Was davon trägt mich wirklich und wo bezahle ich im Alltag einen Preis, den ich gar nicht mehr zahlen will?“ beschäftigt.
Je länger ich geschrieben habe, desto klarer wurden mir einige Dinge, die ich jetzt mit dir teile.
Mein Business, meine Regeln und die Kunst, bewusst Ja und Nein zu sagen
In der Club Akademie sage ich oft, dass wir uns unsere Klient*innen aussuchen dürfen und nicht automatisch alles annehmen müssen, nur weil es zeitlich oder inhaltlich irgendwie passen würde. Und dann saß ich irgendwann da und merkte: Ich selbst habe dieses Jahr ein, zwei Zusagen gemacht, die sich im Nachhinein nicht ganz rund angefühlt haben, nicht weil die Menschen schwierig waren, sondern weil es einfach nicht wirklich gepasst hat. Das nehme ich ernst.
Deshalb gestalte ich z.B. meine Supervisionsweiterbildung bewusster. Sie ist auf max. 10 Personen begrenzt und läuft über Bewerbung, nicht als Barriere, sondern als Qualitätssicherung, um intensiv mit den richtigen Menschen zu arbeiten. Ich möchte Räume schaffen, in denen man ausprobieren, scheitern, verstehen und wachsen kann und in denen Anwendungssicherheit entsteht, statt noch mehr Theorie, die am Ende doch niemand lebt. Die erste Weiterbildung startet am 2.2.26 und ich bin schon in großer Vorfreude.
Kleine Dinge, die den Alltag leichter machen
In meiner letzten Umfrage kam sehr deutlich der Wunsch, kleinere Produkte zu haben, Dinge, die man sofort nutzen kann. Und je öfter ich die Antworten gelesen habe, desto klarer wurde mir, wie sehr ich das nachvollziehen kann.
Es gibt im Coaching so viele Momente, in denen nicht ein riesiger theoretischer Überbau fehlt, sondern einfach ein konkreter Impuls, eine Idee, eine Aufgabe, die Struktur gibt, die etwas in Bewegung bringt, ohne zu überfordern. Manchmal ist es genau diese eine Intervention, die plötzlich etwas löst und nicht das zwölfte Modul einer Weiterbildung.
Deshalb habe ich entschieden, zukünftig auch kleine, sehr konkrete Angebote zu entwickeln, die du aus der Schublade nehmen, in deine Arbeit integrieren und sofort einsetzen kannst. Klar, übersichtlich, praxistauglich.
Ein erster Schritt in diese Richtung ist mein Vorlagenpaket für strukturierte Coaching-Prozesse und mein neues Hausaufgaben-Toolkit mit 50 bewährten Aufgaben für Klient*innen. Jede Aufgabe ist leicht verständlich erklärt und so aufgebaut, dass du sie direkt nutzen kannst, ohne erst lange überlegen zu müssen, wie du sie weitergibst.
Für mich steckt dahinter die Idee, Coaches im Alltag zu entlasten: weniger Grübeln, weniger „Was könnte ich jetzt noch machen?“, dafür mehr Sicherheit, mehr Struktur und mehr Raum, wirklich präsent zu sein, bei dir selbst und bei deinen Klient*innen.
Live-Event in Berlin wird größer
Im letzten Jahr hatten wir unser erstes Live-Event und es war großartig. Ein Coaching-Tag in Berlin, exklusiv für die Akademie, mit dieser besonderen Atmosphäre und einer unfassbaren Energie.
Für das nächste Jahr bleiben wir an diesem Ort, weil er sich für alle passend anfühlte, doch wir ziehen in einen größeren Raum, weil wir auch einigen Menschen mehr die Möglichkeit geben wollen, dabei zu sein. Es wird ein Tag sein, der außergewöhnliche Begegnungen ermöglicht, auf dem ehrlicher Austausch stattfindet und der von leckerem Essen und viel Spaß begleitet wird. Es wird eim Tag, an dem es wirklich um dich und dein Coaching geht. Ein Tag, der dich in 2026 tragen wird. Die limitierten Tickets für das Mai Event gibt es im Januar. Halte dein Postfach im Auge.
Meine Energie ist kein Nebenprodukt
Im Sommer habe ich Golf für mich entdeckt und ziemlich schnell gemerkt, wie viel dieser Sport mit Coaching gemeinsam hat. Man steht da, der letzte Schlag ist vorbei, egal ob gut oder schlecht, und plötzlich geht es nicht mehr darum, das ganze Feld zu kontrollieren, sondern beim nächsten Schritt zu bleiben, geduldig zu werden, Fehler nicht zu dramatisieren, Routinen zu vertrauen und immer wieder neu anzusetzen. Und vor allem zu Üben, denn Neues braucht einfach Zeit, bis es verinnerlicht ist. Genau wie im Coaching.
Ich liebe diese Ruhe, die Weite und das Draußensein und gleichzeitig war da öfter dieses kleine schlechte Gewissen, weil ich auf der Driving Range stand, während irgendwo meine To-do-Liste wartete. Das möchte ich nicht mehr. Ich darf mich darin üben, wirklich die Zeit auf dem Platz zu genießen. Ich werde meine Trainingszeiten bewusst einplanen und mir danach auch Ruhe gönnen, nicht als Luxus, sondern weil ich besser arbeite, wenn ich mich selbst ernst nehme. Das wird definitiv eine Challenge für mich.
Schreiben mit Ruhe und Fokus
Mein letztes Buch hat so viel wertvolles Feedback ausgelöst, dass ich manchmal ganz still geworden bin beim Lesen. Es war ein wundervolles Gefühl zu merken, dass Menschen damit an echten Anliegen sitzen, Seiten nachschlagen, sich Sätze markieren, Dinge ausprobieren und es tatsächlich ihre Arbeit verändert. Da waren Nachrichten von Coaches, die schrieben, dass sie sich sicherer fühlen und sich jetzt gestärkter fühlen. Andere erzählten, dass sie plötzlich mutiger fragen, und bewusster zuhören, wenn ein Prozess stockt. Wie wundervoll ist das bitte?!
Das sind die Momente, in denen ich denke: Genau darum schreibe ich. Nicht für Regale, sondern für den Arbeitsalltag. Für Coaching-Sitzungen, wo sich jemand denkt „Dazu stand doch etwas…“ und dann nachschlägt.
Und genau das möchte ich wieder, ein Buch schreiben, das wirklich in der Praxis hilft. Eines, das man nicht einmal liest und dann vergisst, sondern das man zurückholt, wenn es knifflig wird. Der Vertrag für mien 4. Buch ist unterschrieben und nun darf ich anfangen.
Damit das möglich ist, bekommt Schreiben künftig seinen Platz. Feste Schreibtage, die nicht ständig verschoben werden. Keine Mails nebenher und auch kein „Mach ich noch schnell.“. Das wird herausfordernd und gkeichzeitig weiß ich, wie wichtig das wird.
Am Ende möchte ich ein Buch in den Händen halten, bei dem Coaches sagen: „Das hat mich ein Stück weitergebracht. Damit arbeite ich wirklich.“
Wenn ich auf all das schaue, merke ich, dass es nicht um Optimierung oder mehr Effizienz geht, sondern darum, mein Business so zu gestalten, dass es mich trägt, statt mich auszupressen, und dass es den Menschen, die mit mir arbeiten, wirklich dient. Es fühlt sich ruhiger an, klarer, näher an mir und genau so möchte ich weitergehen, Schritt für Schritt, ohne Drama, aber mit einer klaren inneren Entscheidung.
Mein neues Buch ist am 6. August erschienen und wurde schon über 1000 Mal verkauft. Genau richtig für dich, wenn du deine Fragetechnik verbessern willst.
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